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	<title>Rohdaten &#187; Projektmanagement</title>
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	<description>Ronald Hartwig&#039;s Datenverarbeitungen</description>
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		<title>VUE und Prezi: 2 Tools zur Visualisierung und Präsentation von Konzepten</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 14:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Informationstechnologien]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Concept Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Prezi]]></category>
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		<description><![CDATA[Ideen entwickeln, Konzepte erstellen und visualisieren, Projekte planen und vor anderen Leuten präsentieren: wer mit solchen Aufgaben häufig konfrontiert ist, weiß ein gutes Concept-Mapping-Tool zu schätzen.  Zwei kostenfrei erhältliche Exemplare im Test: Das Visual Understanding Environment (kurz VUE) und Prezi.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-195" style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="vue_map" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/vue_map-150x150.png" alt="vue_map" width="150" height="150" />Ideen entwickeln, Konzepte erstellen und visualisieren, Projekte planen und vor anderen Leuten präsentieren: wer mit solchen Aufgaben häufig konfrontiert ist, weiß ein gutes Concept-Mapping-Tool zu schätzen. Hier stelle ich zwei kostenfrei erhältliche Exemplare vor: Das Visual Understanding Environment (kurz </em><em>VUE) und </em><em>Prezi.</em></p>
<p><span id="more-188"></span></p>
<p><a  title="Wikipedia-Definition Concept Maps" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Concept-Map" target="_blank">Concept Maps</a> helfen dabei, Informationen und deren Zusammenhänge leichter erfassbar &#8211; und dadurch auch leichter anderen gegenüber kommunizierbar &#8211; zu machen, indem sie grafisch als Schaubild dargestellt werden. Im Grunde sind sie eng mit den immer populärer werdenden Mindmaps verwandt, die dank ausgereifter Software  (<a  title="Mandmanager Homepage" href="http://www.mindjet.com" target="_blank">Mindmanager</a>, <a  title="Blogeintrag über Xmind" href="http://pm-blog.com/2009/06/27/xmind-sensationell-gut-und-kostenlos/" target="_blank">Xmind</a>, <a  title="Mindmeister Homepage" href="http://www.mindmeister.com" target="_blank">Mindmeister</a>&#8230;) langsam aber sicher zum Teil des Arbeitsalltags werden. Beide Arten von Maps arbeiten mit Informationshäppchen (&#8220;Nodes&#8221;), die zueinander in Beziehung (&#8220;Relations&#8221;) gesetzt werden. Während sich die <em>Mindmaps</em> aber auf hierarchische Beziehungen ausgehend von einem definierten Zentrum beschränken, werden in den <em>Concept Maps </em>die Beziehungen meist &#8220;definiert&#8221;. Es muss bei Concept Maps auch kein eindeutiges Zentrum geben, sie können auch völlig dezentral aufgebaut werden. Insofern sind Mindmaps in ihrer Funktionalität mehr eingeschränkt, Concept Maps flexibler; Programme zur Erstellung von Concept Maps befinden sich von der Funktionalität/Flexibilität irgendwo zwischen den Mindmappern und herkömmlichen Chart-Zeichenprogrammen wie MS Visio.</p>
<div id="attachment_194" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Concept-Map"><img class="size-thumbnail wp-image-194" style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="Beispiel für eine Concept Map (aus: Wikipedia)" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/400px-Concept-Map-150x150.gif" alt="400px-Concept-Map" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für eine Concept Map (aus: Wikipedia)</p></div>
<p>Meiner Meinung nach sind diese Unterschiede aber marginal und spielen letztlich kaum eine Rolle: man kann jedes erdenkliche Konzept so oder so modellieren. Eigentlich machen Concept Maps das, was bei Mindmaps so schön einfach ist, wieder eine Spur komplizierter; dafür sehen sie nicht so einförmig aus. Der Grund, warum ich gerade diese zwei Lösungen hier vorstelle, ist ein anderer: aus ihnen können recht einfach und flexibel Präsentationen generiert werden, sie machen damit gleich eine Präsentationssoftware a la <a  title="I hate Powerpoint, don't you?" href="http://www.crunchgear.com/2007/11/18/i-hate-powerpoints-dont-you/" target="_blank">Powerpoint</a> überflüssig.</p>
<h2>VUE</h2>
<p>Das <a  title="VUE Homepage" href="http://vue.tufts.edu" target="_blank">Visual Understanding Environment</a> (VUE, ausgesprochen wie &#8220;View&#8221;) entstand an der amerikanischen Tufts University. Dabei ging es darum, &#8220;<em>flexible Werkzeuge für die Verwaltung und Integration digitaler Ressourcen zu entwickeln, die Lehren, Lernen und Forschung/Recherche unterstützen sollen</em>&#8220;. Ursprung und Einsatzgebiet des Tools ist also der akademische Bereich. Das hat den Vorteil, dass VUE kostenfrei unter einer Open-Source-Lizenz für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, MacOS, Linux) zum Download bereit steht. Die Bedienung ist sehr einfach zu begreifen und steht in punkto Usability kommerziellen Programmen um nichts nach. Einziger Nachteil: die Software (und sämtliche Benutzungsanleitungen) gibt es derzeit nur in englischer Sprache.</p>
<p>Ähnlich wie in MS Visio oder Mind-Mapping-Programmen definiert man Informationshäppchen (&#8220;Nodes&#8221;), verschachtelt sie oder setzt sie in Beziehung zueinander, versieht sie mit Kommentaren, importiert Fotos oder externe Grafiken oder setzt Weblinks. Daraus entstehen Schaubilder oder Wissenslandkarten. Will man eine Präsentation zusammenstellen, dann gestaltet man die Nodes als einzelne Präsentationsfolien. Anders als bei Powerpoint ist man aber nicht auf eine lineare Abfolge der Nodes beschränkt: Man kann etwas mit dem &#8220;Big Picture&#8221; beginnen und dann in einzelen Bereiche hineinzoomen. Man kann auch mehrere &#8220;Pathways&#8221; definieren und so aus einer VUE-Datei mehrere Präsentationsversionen, etwas für verschiedene Zielgruppen, generieren.</p>
<div id="attachment_200" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-200" title="vue_juju_storyboard" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/vue_juju_storyboard-150x150.jpg" alt="Website Storyboard in VUE" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Website Storyboard in VUE</p></div>
<p>Arbeitet man einmal mit komplexeren Conceptual Maps, befindet man sich fast schon in der Welt der Ontologien. Eine Ontologie ist eine konzeptuelle Definition eines Wissensgebiets und ein zentrales Element des &#8220;Semantic Web&#8221;, das ja schon seit Jahren als zukunftsträchtige Weiterentwicklung des World Wide Web gilt. Eine Erläuterung des Semantic Web würde hier zu weit führen, jedenfalls unterstützt VUE auch den Import von RDF-Dateien und Ontologien, die in den gebräuchlichsten Definitionssprachen RDF-S und OWL geschrieben sind. Jetzt eher noch ein Randthema, kann so eine Schnittstelle in ein paar Jahren schon eine nützliche Sache sein.</p>
<p>VUE dient als akademische Anwendung auch als Spielwiese, um neue Konzepte visueller Darstellung auszuprobieren. Konzepte auszuarbeiten und Präsentationen zu erstellen sind nur zwei bespielhafte Anwendungsmöglichkeiten &#8211; der Phantasie ist hier keine Grenze gesetzt. Dementsprechend laden die Macher von VUE ein zum Dialog mit den Usern ein; ein paar exemplarische Maps sind <a  title="VUE Beispielmaps" href="http://vue.tufts.edu/gallery/index.cfm" target="_blank">hier </a> zu finden.</p>
<h2>Prezi</h2>
<div id="attachment_196" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-196" title="prezi map" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/prezi-map1-150x150.jpg" alt="Aus einer Prezi Präsentation" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Aus einer Prezi Präsentation</p></div>
<p>Änhlich wie VUE bietet auch <a  title="Prezi Homepage" href="http://www.prezi.com" target="_blank">Prezi</a> eine Gestaltungsoberfläche, auf der einzelne Informationshäppchen gezeichnet und durch Relationen verbunden werden können (die Relationen kann man auch weglassen, wenn man sie nicht braucht). Man könnte Prezi auch als VUE mit reduziertem Funktionsumfang sehen, das ganz auf den Präsentationsaspekt zugeschnitten ist. Prezi ist eine reine Online-Anwendung, die im Browser läuft: Was Mindmeister im Bereich der Mindmapper ist, ist Prezi also bei den Präsentationstools.</p>
<p>Genau genommen ist Prezi auch gar keine Concept-Map-Applikation. Der Begriff wird nirgends verwendet, da in der Regel keine Relationen zwischen den einzelnen Informationshäppchen definiert werden. überhaupt ist bei Prezi alles auf schnelle, intuitive Verständlichkeit und Praxistauglichkeit ausgerichtet, auf einen theoretischen Rahmen der Informationsvisualisierung wird hier gänzlich verzichtet. Dafür bietet das Tool grafisch wunderbar gelöste Möglichkeiten zum schier unendlichen Hinein- und Hinauszoomen inklusive einem einzigartigen Steuerelement namens &#8220;Transformation Zebra&#8221;.  Wie VUE kann man aber auch Pfade vordefinieren und so eine lineare Präsentation à la Powerpoint zimmern.</p>
<p>Grafische Brillianz und spielerische Leichtigkeit spielen eine wichtige Roll bei Prezi, was vor allem bei Business-Präsentationen gut ankommt, wo man eher klotzen als kleckern will. Darin besteht hier aber auch die Gefahr: Genauso wie einem Powerpoint die &#8220;Bullet Point&#8221;-Denkweise aufzuzwingen versucht, wird man bei Prezi leicht dazu verleitet, Effekthascherei zu betreiben und die ZuhörerInnen eher mit grafischen Effekten zu beeindrucken, wobei der Fokus auf die Inhalte verloren geht. Aber vielleicht ist das auch nur eine Gewöhnungssache: Bei der fünften Prezi-Präsentation würden mich die atemberaubenden Zooms wahrscheinlich schon weniger ablenken.</p>
<p>Anders als VUE ist Prezi ein kommerzielles Unterfangen, d.h. die Basisfunktionalität plus 100MB Webspace sind  frei, während fortgeschrittene Funktionen nur zur Verfügung stehen, wenn man eines der kostenpflichtigen Abos kauft, z.B. kriegt man für knapp 40 eur pro Jahr den fünffachen Webspace und darf das Prezi-Logo aus den Präsentationen entfernen. Auch Prezi gibt es bis dato nur in englischer Sprache.</p>
<p>Mich würden eure Erfahrungen mit diesen oder ähnlichen Tools interessieren: Was hält ihr von den vorgestellten Tools? Welche verwendet ihr wozu? Was bewährt sich, wenn ihr langfristiger damit arbeitet? Was gibt es noch für Alternativen?</p>
<p>Einige weiterführende Links:</p>
<p><a  title="Blogartikel zu VUE" href="http://ccnmtl.columbia.edu/enhanced/solutions/using_visual_understanding_env.html" target="_blank">Artikel zu VUE</a><br />
<a  title="Blogartikel zu Prezi" href="http://ccnmtl.columbia.edu/enhanced/noted/prezi_presentations.html">Artikel zu Prezi</a><br />
<a  title="5 best Mindmapping Applications (Lifehacker)" href="http://lifehacker.com/5188833/hive-five-five-best-mind-mapping-applications" target="_blank">Five best Mind Mapping Applications (Lifehacker)</a><br />
<a  title="Seth Godin über &quot;Really Bad Powerpoint&quot;" href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2007/01/really_bad_powe.html" target="_blank">Seth Godin über &#8220;Really Bad Powerpoint&#8221;</a></p>
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		</item>
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		<title>Wenn dein Joghurt mit dir spricht: Infoday über aktuelle Möglichkeiten zur EU-Forschungsförderung</title>
		<link>http://www.rohdaten.at/2009/07/wenn-dein-joghurt-mit-dir-spricht-bericht-vom-infoday-des-ffg-ueber-aktuelle-moeglichkeiten-zur-forschungsfoerderung/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 10:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzten Mittwoch lud die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wieder einmal ins Tech Gate zum Informationstag über aktuelle EU-Fördermöglichkeiten im Forschungsbereich. Ich nutze solche Gelegenheiten gerne, um wieder einmal auf den neuesten Stand zu sein, Hintergrundinfos zu bekommen und in eventuell in den Pausen mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Und ich denke, diesmal hat es sich wieder einmal gelohnt - hier ein kurzer Bericht davon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-170" style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="network" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/network-150x150.jpg" alt="network" width="150" height="150" />Letzten Mittwoch lud die Forschungsförderungs-gesellschaft (FFG) wieder einmal ins Tech Gate in Wien zum Informationstag über aktuelle EU-Fördermöglichkeiten im Forschungsbereich. Ich nutze solche Gelegenheiten gerne, um wieder einmal auf den neuesten Stand zu sein, Hintergrundinfos zu bekommen und in eventuell in den Pausen mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Und ich denke, diesmal hat es sich wieder einmal gelohnt &#8211; hier ein Bericht über die Highlights.</em></p>
<p><em><span id="more-157"></span></em>Der 5.Call im <a  title="FFG-Website zum 7.Rahmenprogramm" href="http://rp7.ffg.at/RP7.aspx" target="_blank">7.Rahmenprogramm</a> steht vor der Tür. Ab 31.Juli kann man einreichen, am 26.Oktober geht der Rollladen runter. 722 Millionen € vergibt die EU für die bestgereihten internationalen Forschungsprojekte. Das ist gar nicht so viel, verglichen mit dem, was die USA angeblich derzeit in die Forschung hineinbuttert.</p>
<p><strong>Rückschau</strong></p>
<p>Den Anfang machte Michael Wiesmüller vom <a  title="BMVIT Website" href="http://www.bmvit.gv.at/" target="_blank">Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie</a>. Er bot Zahlen und Fakten zur Performance österreichischer Partner in den bisherigen Calls des 7.Rahmenprogramms. Titel seiner Präsentation: Vom Imitator zum Vorreiter. Wir erfahren, dass österreichische Partner und KoordinatorInnen schon seit Jahren (gemessen am BIP-Anteil) üerdurchschnittlich gut abschneiden. Besonders in den 3 Themenbereichen <em>Digital Libraries</em>, <em>Sematics </em>und <em>Embedded Systems Design</em> gehören sie zu den besten Europas. Dröselt man die Zahlen auf die Bundesländer auf, sieht man Wien weitaus an der Spitze, aber auch Steiermark (hohe Beteiligungsrate) sowie Salzburg und Kärnten (hohe Koordinatorendichte) konnten sich gut positionieren. Auffällig ist, daß das Burgenland als einziges Bundesland bisher am 7.Rahmenprogramm überhaupt nicht beteiligt war &#8211; findet dort Technologieforschung wirklich nicht statt?  Erfolgreichster Einreicher ist die TU Wien, gefolgt von der TU Graz und der Uni Innsbruck.</p>
<p>Für mich überraschend war dann der Befund zu den neuen EU-Mitgliedern (&#8220;EU-12&#8243;). Nach anfänglich guter Beteiligung in den letzten Jahren hat diese in den ersten Calls des 7. Rahmenprogramms stark nachgelassen &#8211; die Integration ist ins Stocken geraten. Das war dann auch der Grund, warum bei diesem Informationstag einige SprecherInnen aus Polen, Slowenien, Tschechien und der Slowakei eingeladen waren, um den Österreichischen Teilnehmern &#8220;ihre&#8221; Keyplayer im Forschungsbereich und deren Schlüsselkompetenzen vorzustellen.</p>
<p><strong>Neuerungen im 5.Call</strong></p>
<p>Michael Arentoft, Head of Unit bei der Europäischen Kommission, bot danach einen Führer durch das Arbeitsprogramm 2009-2010, mit Schwerpunkt auf den in Kürze geöffneten 5.Call und den 6.Call, der dann ab April 2010 offen sein wird. Im Grunde sind das lange Listen mit Themenschwerpunkten und &#8220;Objectives&#8221;, also Zielen, die damit erreicht werden sollen &#8211; recht trockene Materie. Hier nur eine kurze Auflistung der <em>heißen</em> Forschungsthemen, die die EU im Moment für förderungswürdig hält:</p>
<ul>
<li>The Network of the Future</li>
<li>Internet of Services, Software, and Virtualisation</li>
<li>Internet of Things and Enterprise Environments</li>
<li>Trustworthy ICT</li>
<li>&#8220;Future Internet&#8221;</li>
<li>Cognitive Systems, Interaction, and Robotics</li>
<li>Nanoelectronics Technology</li>
<li>Engineering of Networked, Monitoring and Control Systems</li>
<li>Photonics</li>
<li>Microsystems and Smart Miniatured Systems</li>
<li>Digital Libraries and digital Preservation</li>
<li>Technology-Enhanced Learning</li>
<li>Intelligent Information Management</li>
<li>Virtual Physiological Human</li>
<li>ICT for the &#8220;Mobility of the Future&#8221;</li>
<li>ICT for Independent Living, Inclusion and Participatory Governance</li>
<li>Factories of the Future</li>
<li>Energy-Efficient Buildings</li>
<li>&#8220;Green Cars&#8221;</li>
</ul>
<p><strong>Future Internet: Wo steht Europa?</strong></p>
<p>Ein Schwerpunkt des kommenden Calls, das Konzept des &#8220;Future Internet&#8221;, wurde danach im Rahmen einer Parallelsession näher unter die Lupe genommen. David Kennedy, Geschäftsführer der <a  title="Eurescom Website" href="http://www.eurescom.eu/" target="_blank">Eurescom</a> und sehr aktiver Teilnehmer an den europäischen Diskussionen zum Thema, lieferte eine spannende und interessante Präsentation (<a  title="Präsentation David Kennedy Future Internet" href="http://rp7.ffg.at/upload/medialibrary/08_David_Kennedy_Future_Internet_Austria_010709_final_OK.pdf" target="_blank">Download pdf</a>) zum Thema: Was ist das Future Internet? &#8211; beziehungsweise, fast noch wichtiger: Was versteht die Europäische Kommission darunter, und wo will sie hin?<em><a  href="http://www.flickr.com/photos/heilemann/231641275/"><img class="size-thumbnail wp-image-166 alignright" style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="illu_ffg_infoday_flickr" src="http://www.rohdaten.at/wp-content/uploads/illu_ffg_infoday_flickr1-150x150.jpg" alt="Foto: Michael Heilemann/Creative Commons, siehe http://www.flickr.com/photos/heilemann/231641275/" width="150" height="150" /></a></em></p>
<p>Die Grundannahme besteht darin, daß sich das Internet, das eigentlich Ende in den 60er und70er Jahren des 20.Jahrhunderts für den Informationsaustausch designt wurde, sich höchst dynamisch und  auf unvorhersehbare Weise entwickelt hat und mittlerweile sämtliche Lebensbereiche des Menschen tangiert. Nicht nur globale Finanztransaktionen werden damit abgewickelt, es wird auch bereits von demokratischen Wahlen und von Monitoring des Gesundheitszustandes von Risikopatienten gesprochen. Vom &#8220;Internet of Things&#8221; ist die Rede, in dem<a  title="EC Predicts Internet-Enabled Yogurt Pots" href="http://www.eweekeurope.co.uk/news/ec-predicts-internet-enabled-yogurt-pots--and-smart-meters--1176" target="_blank"> jedes Joghurt eine IP-Adresse besitzt</a> und etwas zu erzählen hat. Das Problem dabei: Das Internet (und hier sind vor allem die Grundlegenden technischen Protokolle TCP/IP usw. gemeint) ist von Grund auf dafür nicht gebaut. Die Protokolle sind auch ökologisch nicht mehr effizient: Computer verständigen sich untereinander in einer redundanten, energieverschwendenden Art und Weise und sind daher nicht mehr zeitgemäss. Im &#8220;Future Internet&#8221; fragt man sich nun: Wie müssen Netze, Infrastrukturen, Architekturen und Protokolle aussehen, damit sie zukunftstauglich werden und das tägliche Leben tatsächlich verbessern können?</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt dabei Vertrauen. David Kennedy brachte das gut auf den Punkt, indem er auf die Frage &#8220;Is there an Internet Problem?&#8221; zwei Antworten bereit hält:</p>
<ul>
<li> NO! We can do what we want.</li>
<li>YES! We can do what we want.</li>
</ul>
<p>Die aktuellen Diskussionen in Deutschland (Stichwort &#8220;<a  title="Zensursula Website" href="http://www.zensursula.net/" target="_blank">Zensursula</a>&#8220;)  veranschaulichen diese Problematik sehr gut, denke ich.</p>
<p>Beim &#8220;ersten&#8221; Internet waren die USA Vorreiter, während Europa die Entwicklungen weitgehend übernahm. Im Future Internet soll Europa nun eine Vorreiterrolle übernehmen &#8211; so will es zumindest die Europäische Kommission.  Die EU fördert Forschung in diesen Bereichen in den nächsten beiden Calls mit 190 Millionen €. Einen Effekt davon erwartet sie sich in den Jahren 2015-2020.</p>
<p>Sämtliche Präsentationen dieser Veranstaltung kann man sich <a  title="FFG Website Infoday Downloads" href="http://rp7.ffg.at/ikt_Call5_Infoday" target="_blank">von der FFG-Website herunterladen</a>.</p>
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<div>Ein Bericht vom Infoday des FFG im Tech Gate über aktuelle Fördermöglichkeiten</div>
<div>Letzten Mittwoch lud die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wieder einmal ins Tech Gate zum Informationstag über aktuelle EU-Fördermöglichkeiten im Forschungsbereich. Ich nutze solche Gelegenheiten gerne, um wieder einmal auf den neuesten Stand zu sein, Hintergrundinfos zu bekommen und in eventuell in den Pausen mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Und ich denke, diesmal hat es sich wieder einmal gelohnt &#8211; hier ein kurzer Bericht davon. Wer mehr davon erfahren will, kann sich sämtliche Präsentationen auf der FFG-Website herunterladen (<a  href="http://rp7.ffg.at/ikt_Call5_Infoday"><span style="font-family: monospace;">http://rp7.ffg.at/ikt_Call5_Infoday</span></a>)</div>
<div>Der 5.Call im 7.Rahmenprogramm <a  href="http://cordis.europa.eu/fp7/home_de.html"><span style="font-family: monospace;">http://cordis.europa.eu/fp7/home_de.html</span></a> steht vor der Tür. Ab 31.Juli kann man einreichen, am 26.Oktober geht der Rollladen runter. 722 Millionen € vergibt die EU für die bestgereihten internationalen Forschungsprojekte. Das ist gar nicht so viel, verglichen mit dem, was die USA angeblich derzeit in die Forschung hineinbuttert.</div>
<div>Rückschau</div>
<div>Den Anfang machte Michael Wiesmüller vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie</div>
<div><a  href="http://www.bmvit.gv.at/"><span style="font-family: monospace;">http://www.bmvit.gv.at/</span>.</a> Er bot Zahlen und Fakten zur Performance österreichischer Partner in den bisherigen Calls des 7.Rahmenprogramms. Titel seiner Präsentation: Vom Imitator zum Vorreiter. Wir erfahren, dass österreichische Partner und KoordinatorInnen schon seit Jahren (gemessen am BIP-Anteil) üerdurchschnittlich gut abschneiden. Besonders in den 3 Themenbereichen Digital Libraries, Sematics und Embedded Systems Design gehören sie zu den besten Europas. Dröselt man die Zahlen auf die Bundesländer auf, sieht man Wien weitaus an der Spitze, aber auch Steiermark (hohe Beteiligungsrate) sowie Salzburg und Kärnten (hohe Koordinatorendichte) können sich gut positionieren. Auffällig ist, daß das Burgenland als einziges Bundesland bisher am 7.RP überhaupt nicht beteiligt war. Erfolgreichster Einreicher ist die TU Wien, gefolgt von der TU Graz und der Uni Innsbruck.</div>
<div>Für mich überraschend war dann der Befund zu den neuen EU-Mitgliedern (&#8220;EU-12&#8243;). Nach anfänglich guter Beteiligung in den letzten Jahren hat diese in den ersten Calls des 7. Rahmenprogramms stark nachgelassen &#8211; die Integration ist ins Stocken geraten. Das war dann auch der Grund, warum bei diesem Informationstag einige SprecherInnen aus Polen, Slowenien, Tschechien und der Slowakei eingeladen waren, um den Österreichern &#8220;ihre&#8221; Keyplayer als Partner schmackhaft zu machen.</div>
<div>Neuerungen im 5.Call</div>
<div>Michael Arentoft, Head of Unit bei der Europäischen Kommission, bot danach einen Führer durch das Arbeitsprogramm 2009-2010, mit Schwerpunkt auf den in Kürze geöffneten 5.Call und den 6.Call, der dann ab April 2010 offen sein wird. Im Grunde sind das lange Listen mit Themenschwerpunkten und &#8220;Objectives&#8221;, also Zielen, die damit erreicht werden sollen. Hier nur eine kurze Auflistung der &#8220;heissen&#8221; Forschungsthemen, die die EU im Moment für förderungswürdig hält:</div>
<div>The Network of the Future</div>
<div>Internet of Services, Software, and Virtualisation</div>
<div>Internet of Things and Enterprise Environments</div>
<div>Trustworthy ICT</div>
<div>&#8220;Future Internet&#8221;</div>
<div>Cognitive Systems, Interaction, and Robotics</div>
<div>Nanoelectronics Technology</div>
<div>Engineering of Networked, Monitoring and Control Systems</div>
<div>Photonics</div>
<div>Microsystems and Smart Miniatured Systems</div>
<div>Digital Libraries and digital Preservation</div>
<div>Technology-Enhanced Learning</div>
<div>Intelligent Information Management</div>
<div>Virtual Physiological Human</div>
<div>ICT for the &#8220;Mobility of the Future&#8221;</div>
<div>ICT for Independent Living, Inclusion and Participatory Governance</div>
<div>Factories of the Future</div>
<div>Energy-Efficient Buildings</div>
<div>&#8220;Green Cars&#8221;</div>
<div>Future Internet: Wo steht Europa?</div>
<div>Ein Schwerpunkt des kommenden Calls, das Konzept des &#8220;Future Internet&#8221;, wurde danach im Rahmen einer Parallelsession näher unter die Lupe genommen. David Kennedy, Geschäftsführer der Eurescom</div>
<div><a  href="http://www.eurescom.eu/"><span style="font-family: monospace;">http://www.eurescom.eu/</span></a> und sehr aktiver Teilnehmer an den europäischen Diskussionen zum &#8220;Future Internet&#8221;, lieferte eine spannende und interessante Präsentation</div>
<div><a  href="http://rp7.ffg.at/upload/medialibrary/08_David_Kennedy_Future_Internet_Austria_010709_final_OK.pdf"><span style="font-family: monospace;">http://rp7.ffg.at/upload/medialibrary/08_David_Kennedy_Future_Internet_Austria_010709_final_OK.pdf</span></a> <a  href="http://rp7.ffg.at/upload/medialibrary/08_David_Kennedy_Future_Internet_Austria_010709_final_OK.pdf">zum</a> Thema: Was ist das Future Internet? &#8211; beziehungsweise, fast noch wichtiger: Was versteht die EU darunter?</div>
<div>Die Grundannahme besteht darin, daß sich das Internet, das eigentlich Ende in den 60er und70er Jahren des 20.Jahrhunderts für den Informationsaustausch designt wurde, sich höchst dynamisch und  auf unvorhersehbare Weise entwickelt hat und mittlerweile sämtliche Lebensbereiche des Menschen tangiert. Nicht nur globale Finanztransaktionen werden damit abgewickelt, es wird auch bereits von demokratischen Wahlen und von Monitoring des Gesundheitszustandes von Risikopatienten gesprochen. Vom &#8220;Internet of Things&#8221; ist die Rede, in dem jedes Joghurt eine IP-Adresse besitzt und etwas zu erzählen hat. Das Problem dabei: Das Internet (und hier sind vor allem die Grundlegenden technischen Protokolle TCP/IP usw. gemeint) ist von Grund auf dafür nicht gebaut. Die Protokolle sind auch ökologisch nicht mehr effizient: Computer verständigen sich untereinander in einer redundanten, energieverschwendenden Art und Weise und sind daher nicht mehr zeitgemäss. Im &#8220;Future Internet&#8221; fragt man sich nun: Wie müssen Netze, Infrastrukturen, Architekturen und Protokolle aussehen, damit sie zukunftstauglich werden und das tägliche Leben tatsächlich verbessern können?</div>
<div>Eine wichtige Rolle spielt dabei Vertrauen. David Kennedy brachte das gut auf den Punkt, indem er auf die Frage &#8220;Is there an Internet Problem?&#8221; zwei Antworten bereit hält:</div>
<div>1) NO! We can do what we want.</div>
<div>2) YES! We can do what we want.</div>
<div>Die aktuellen Diskussionen in Deutschland (Stichwort &#8220;Zensursula&#8221;)<span style="font-family: monospace;"> <a  href="http://www.zensursula.net/">http://www.zensursula.net/</a> veranschaulichen diese Problematik sehr gut, denke ich.</span></div>
<div>Beim &#8220;ersten&#8221; Internet waren die USA Vorreiter, während Europa die Entwicklungen weitgehend übernahm. Im Future Internet soll Europa nun eine Vorreiterrolle übernehmen &#8211; so will es zumindest dei EU.  Die EU fördert Forschung in diesen Bereichen in den nächsten beiden Calls mit 190 Millionen €. Einen Effekt davon erwartet sie sich in den Jahren 2015-2020.</div>
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			<wfw:commentRss>http://www.rohdaten.at/2009/07/wenn-dein-joghurt-mit-dir-spricht-bericht-vom-infoday-des-ffg-ueber-aktuelle-moeglichkeiten-zur-forschungsfoerderung/feed/</wfw:commentRss>
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